Samstag, 14. Januar 2012

Reise zur Vernunft

Erwachsen was heißt das schon? Vernünftig wer ist das schon?
Auf meiner Reise zur Vernunft habe ich viele Abenteuer erlebt. Unten auf dem Meeresgrund kann ich noch meine Träume sehe, irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben. Irgendwann wenn ich es nicht mehr spüren kann, weiss ich es ist zu spät. Ich streiche durch die Dunkelheit und warte auf das Morgengrauen und spiele mit den ersten Sonnenstrahlen, die sich leicht im See spiegeln, in diesen Momenten spüre ich das Kind in mir. Der erste Schrei, der erste Augenblick, der erste Schritt allein, der erste Zahn. Der erste Besuch der Zahnfee.
Du bist mit aufgeschlagenen Knien nach Haus gekommen, und noch nicht mehr geweint, du warst stolz wie Oscar. Mit 10 hast du den Weihnachtsmann für Fake erklärt. Heimlich hinterm Haus geraucht. Nach der Schule mit den anderen Jungs gehauen. Guns' N Roses und Nevada im Partykeller deiner Eltern lagen wir uns Arm in Arm. Der erste Kuss, das erste Mal, das erste mal verliebt.
Lass uns niemals ankommen, den am Ende sind wir tot.
Bitte glaub mir, erwachsen werden ist viel schöner als erwachsen sein, das ist erst der Anfang es geht doch gerade erst los. Lass uns nie im Leben ankommen.
Es liegt noch so viel vor uns, das Ziel ist noch weit.
Irgendwie tief in mir ruft eine Stimme nach Freiheit.
Bitte lass uns niemals ankommen, denn am Ende sind wir tot.
Glaub mir, erwachsen werden ist viel schöner als erwachsen sein.
Der erste Pickel, der erste Haarwuchs, das erste mal gegen die Eltern rebellieren.
Doch wem ich treffe, er gibt mir auf meinen Frage eine andere Antwort.
Ich sehe wenn, ich in den Spiegel sehe immer noch das kleine Kind in mir, dass raus will. Erst wenn ich meine Reise zur Vernunft beendet habe, bin ich angekommen und das Kind ist verstummt.

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